Funktionen des Viren- und Spyware-Scans von F-Secure

Es gibt zwei verschiedene Arten des Viren-Scans: auf Protokoll- und auf Dateiebene.

Beim Scannen auf Protokollebene werden alle Daten überprüft, die über das Netzwerk auf den Computer gelangen. Beim Scannen auf Dateiebene werden die Dateien geprüft, die im Dateisystem, also in der Regel auf der Festplatte des Computers, gespeichert werden.

Viren-Scans können auf verschiedene Arten veranlasst werden. Ein Scan auf Dateiebene wird beim Zugriff auf eine Datei gestartet, d. h. beim Öffnen einer Anwendung oder beim Speichern eines Dokuments. Diese Methode wird auch als Überprüfung bei Zugriff (On-Access-Scan) bezeichnet.

Geplante Scan-Vorgänge werden bei Bedarf ausgeführt (On-Demand-Scan). Im Gegensatz zum Scannen bei Zugriff werden diese bewusst und nicht automatisch gestartet. Ansonsten unterscheidet sich Ihre Funktionsweise nicht vom On-Access-Scan. Auch bei Überprüfungen, die von einem Benutzer gestartet werden, handelt es sich um On-Demand-Scans.

 

Beim Scannen auf Protokollebene wird die Software an der Firewall gescannt. Erst danach darf eine Datei, z. B. ein heruntergeladenes ZIP-Archiv, die Firewall passieren. Anschließend wird das ZIP-Archiv beim Speichern auf der Festplatte ein weiteres Mal gescannt. Schließlich werden beim Extrahieren des Archivs noch die einzelnen Dateien überprüft.

 

Ein On-Access-Scan ist im Grunde eine Variante des On-Demand-Scans. Die beiden unterscheiden sich einzig im Initiator des Scans, der Scan selbst ist gleich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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