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Ralf
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IS 2013 - besser als 2012?

Hallo zusammen...

 

Ich habe gerade IS2012 auf die 2013er Version aktualisiert. Doch was mir jetzt vom Bildschirm entgegenscheint, kann doch nur ein schlechter Witz sein. Oder? Grund genug, Eurem Wunsch nach Kritik nachzukommen!

 

Seit über zehn Jahren setzen ich und die Mitglieder unserer Community auf die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von F-Secure. Konnten wir doch in all den Jahren stetig Verbesserungen am Programm vorfinden; Technologien, die Vorreiter im IT-Sector waren und einer Benutzerführung vertrauen, die nachvollziehbar, transparent und bedienerfreundlich war. Wer nicht bis in die Tiefen von FS vordringen wollte, bekam das Rundum-Sorglos-Paket durch Voreinstellungen des Installers, "Schrauber" konnten alle Module ihren Vorlieben anpassen - eine Sache, die bei anderen Anbietern nach und nach verschwanden.

Dann kam das Jahr 2012. Nichts war mehr, wie gewohnt. Wer Windows XP besaß, stand plötzlich vor dem Problem FS nicht installieren zu können (Meldung : Falsches Betriebssystem). Grund: Fehlerhafte Angaben über die Systemvoraussetzungen; denn IS2012 wünschte SP3 vorzufinden. Dann der Installer selbst: Nicht genug, daß man bei einer Neuinstallation (was häufiger vorkam, da FS der Meinung war, ins Englische abtriften zu müssen, oder Module nicht mehr laden konnte) erst über den Händler sich die neueste Version besagten Installers besorgen musste, dieser auch nicht in der Lage war, eine beschädigte Version einfach zu überbügeln. Nächstes Problem: gültige Lizenzen wurden nicht auf dem Aktivierungsserver zurückgesetzt, was meine Kundschaft nicht gerade amüsierte! DIESES PROBLEM IST MITTLERWEILE BEHOBEN, wenn auch der Auswahlpunkt "Gültige Lizenz verschieben" mehr als missverständlich ist.

Das aber größte Ärgerniss am Installer, ist sein Onlinezwang. Es gibt keine Offline-Variante mehr! Wer schon einmal ein ähnliches Szenario erlebt hat, wie das Folgende, wird mir zustimmen: Es begann mit einer Programminstallation und der Meldung, ob "services.exe" zugelassen werden soll. Wie die meißten wissen, ein Windowsdienst -normalerweise-. Diese EXE wurde nicht als Malware eingestuft, warum auch, enthielt sie doch keinen destruktiven Code. Einmal zugelassen, deaktivierte dieser Dienst die FS-Module und fing an, erst so richtig die Seuche auf den PC zu laden. Das, was jeder User jetzt logischerweise machen würde, wäre die Verbindung zum I-Net zu trennen. Aber huch, geht ja nicht, ich muss ja erst die gesamte IS-Installation aus dem Netz runterladen und damit weiter der Infektion Tür und Tor öffnen! ( Zur Ehrenrettung F-Secures sei erwähnt, daß weder eine Installation der Vorjahresversion, noch die AV-Programme von Bitdefender, Kaspersky, McAffee oder Symantec das System bereinigen konnten. Alle großen Vertreter wurden erkannt und das Laden ihrer Dienste blockiert! Erst das Aufspüren und Zerstören der Malware von Hand, ließ eine Installation und Säuberung zu. Der Einsatz der Rescue-CD hätte das System unbrauchbar gemacht.)

Womit wir beim nächsten Kritikpunkt wären: es gibt nur noch wenige InterSecurity-Software, die dem Nutzer Transparenz bieten und die Möglichkeit über Zulassen und Ablehnung von Programmen zu entscheiden. Was wog so schwer, die Funktion "Diese Entscheidung merken" zu entfernen. Konnte doch der Nutzer zunächst ein Programm blockieren, um im Nachgang, sollte etwas im System nicht wie gewohnt/gewünscht funktionieren, dieses dauerhaft zuzulassen, oder umgekehrt. Jetzt ist diese Entscheidung nur umständlich über Einstellungen oder Aufgaben und die dortige DeepGuardliste umkehrbar. Nicht jeder User ist so versiert, daß er jedes Programm kennt, das auf seinem PC läuft. Ganz zu schweigen, von den mitunter einem bestimmten Programm nicht zuzuordnenten Namen diverser Dienste. Wenig hilfreich ist dabei Eure positiv/negativ Liste. Nicht jedes Programm, das Ihr für unbedenklich haltet, möchte ich auch nach Hause telefonieren lassen. (Windows MediaPlayer - um nur einen Kanditaten zu nennen.) Hier möchte ich von Fall zu Fall entscheiden. Aber dies wurde schon mehrfach angeprangert.

Der nächste Kritikpunkt ist das völlig sinnfreie Launchpad. Dieses soll die einzelnen Module übersichtlich gegeneinander abgrenzen. Was spricht dagegen, diese in die Hauptoberfläche von FS zu integrieren. Aboinfo und Verbindungseinstellung gehören in die Einstellungen und brauchen kein eigenes Menü. Sinnvoller wäre da die Beibehaltung des Taskbarmenüs von 2011, um FS (ent-)laden zu können (was bei kopiergeschützen Spielen häufig notwendig ist), oder Zugriff auf die Netzwerkverbindung zu nehmen. Das F-Secure nicht mehr anzeigt, wenn es Updates zieht, ist hinnehmbar, wenn auch ein Rückschritt in punkto Transparenz. Gerade in DSL-schwächeren Gebieten ist ein Anstieg der Last auf der Datenleitung, ohne das der Nutzer weiß woher, befremdlich.

Ebenso unsinnig ist die Eigenschaft, den vollständigen Dateinamen vor die Scanfunktion im Kotextmenü zu setzen.

Genug Kritikpunkte um auf die Umsetzung in der neuen Version zu hoffen.

ABER HOFFEN UND HARREN, HIELT MANCHEN SCHON ZUM NARREN!

IS2013 kam und ich dachte, ich bin im falschen Film. Seid Ihr kritikresistent?! Nicht nur, daß KEINER der von den Communitymitgliedern bemängelten Dingen verändert wurde, nein jetzt fehlt auch noch die Firewall! Ein Klick auf Einstellungen und ich sehe mich der löchrigen Windows eigenen gegenüber. Diese ist ja nicht mal in der Lage Ports zu verstecken (ein PC der nicht sichtbar ist, scheinbar nicht da ist, ist auch nicht angreifbar), geschweige denn, daß man ordentliche Filterregeln erstellen kann. Wollte ich ein AntiVirus-Programm, hätte ich keine InternetSecurity gekauft.

Vielfach keine Einstellmöglichkeiten mehr. Bei dem Bestreben die gesamte Oberfläche so einfach wie möglich zu gestalten, wie wäre es da mit nur einem Schalter für das gesamte Programm? Nein im Ernst, hier wäre eine Expertenansicht nötig. Ähnlich wie bei BitDefender, wo es eine Basis- und eine Standartansicht für die User gibt, bei denen es einfach "funzen" soll und eine für die, die lieber selbst entscheiden, was in ihrem PC vorgeht.

Ich hoffe, daß hier schnell nachgebessert wird. Bisher hat mich die Funktionsvielfalt und die Möglichkeit der Einflussnahme darauf, dazu gebracht, F-Secure die Treue zu halten. Wenn sich unsere Wege trennen, gehen mit mir 38 Communitymitglieder (nicht von hier). Von meiner Kundschaft ganz zu schweigen, denen ich gezwungen bin, eine Alternative aufzutun. Vorerst werde ich die Vorgängerversionen 2011/2012 weiterverwenden.

 

mit der Hoffnung zurück zu alter Größe und besten Grüßen an das FS-Team, Ralf

F-Secure, Product Expert
Stephan
Beiträge: 365
Registriert: ‎26-05-2011

Betreff: IS 2013 - besser als 2012?

Hallo Ralf,

 

Vielen Dank für dein Feedback!

 

Gern gehe ich auf deine einzelnen Kritikpunkte ein.

 

Du hast diesen Thread mit dem Titel "IS 2013 - besser als 2012?" gestartet. Dies kann ich kurz und knapp mit "Ja!" beantworten.

Die Internet Security 2013 ist besser als die Version 2012.

 

Du hast den mangelnden Support für Windows XP Service Pack 2 in der Internet Security 2012 (und 2013) angesprochen:

Das ist richtig, das XP SP2 wird nicht unterstützt. Microsoft hat den Support für das SP2 bereits im Juli 2010 eingestellt.

 

Ein Betriebssystem zu unterstützen, welches der Hersteller selbst nicht mehr supported (und damit auch keine Updates liefert) macht einfach keinen Sinn, zumal das SP3 allen Windows XP Nutzern kostenfrei zur Verfügung steht.

Die Installation des SP3 ist weiterhin aus sicherheitstechnischen Überlegungen absolut notwendig.

 

Du hast von Problemen geschrieben, bei denen die Software ihre Sprache ändert oder Module Fehlfunktionen haben.

Solche Probleme dürfen natürlich nicht auftauchen.

Falls doch mal etwas schief geht stehen wir dir gern kostenfrei zur Verfügung: Hier in der Community, per Chat, Telefon oder E-Mail.

Wir sind immer daran interessiert unseren Nutzern zu helfen. Wir lassen unsere Nutzer nicht im Regen stehen!

 

Der Netzwerkinstaller wird des öfteren aktualisiert.

Der Installer ist auf unserer Website erhältlich und kann jederzeit ohne Registrierung, oder andere Barrieren, heruntergeladen werden.

Installer, welche wir auf CD ausgeliefert haben, funktionieren ebenfalls.

 

Ein "überbügeln" von Installationen ist in der Tat nicht möglich.

Ich gebe das gern als Feature Request weiter.

Nach dem Erscheinen der Version 2012 war es in der Tat so, dass Lizenzen unter Umständen von uns freigegeben werden mussten, wenn diese zu oft installiert wurden.

Die Funktion, Lizenzen bei der Installation freizugeben, wurde später zur Version 2012 hinzugefügt und ist in der Version 2013 ebenfalls vorhanden.

 

Ich kann nachvollziehen, dass einige Nutzer einen Offline Installer haben möchten.

Der Online Installer hat aber auch viele Vorteile.

So wird z.B. immer die aktuellste Version installiert. Es werden auch nur die Sprachen und Module installiert, die benötigt werden.

Damit wird das Programm, die Installation und das Downloadvolumen schlanker.

 

Es ist bedauerlich, dass du eine Malwareinfektion hattest. Auch hier stehen wir dir gern bei Problemen zur Verfügung.

 

Dein nächster Kritikpunkt ist die Firewall und Anwendungssteuerung.

Um diesen Beitrag übersichtlich zu halten, möchte ich diese Punkte ausführlich in einer weiteren Antwort ansprechen.

 

Zum Launchpad:

Das Launchpad ist ein grosser Unterschied in der Nutzung im Vergleich zu der Version 2011 (und früher).

Die Unterteilung in die verschiedenen Kernbereiche (allgemeine Einstellungen/Abos, Computer Security, Online Safety und andere Produkte wie z.B. Online Backup) macht allerdings durchaus Sinn.

Wir arbeiten aber weiter an der Benutzerführung und den Kontextmenüs.

Auch das Feedback zum Updatestatus nehmen wir gern auf.

 

Ein Post zur Firewall und Anwendungssteuerung folgt in wenigen Minuten.

 

Viele Grüsse,

Stephan

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F-Secure, Product Expert
Stephan
Beiträge: 365
Registriert: ‎26-05-2011

Betreff: IS 2013 - besser als 2012?

Und hier die versprochenen Details zur Firewall/Anwendungssteuerung:

 

Q: Hat sich etwas in der Firewall Funktionalität geändert (Internet Security 2013 im Vergleich zur Version 2012)?

A: Die Internet Security 2013 enthält eine neue, intelligente Firewall welche von DeepGuard gesteuert wird.
Sie schützt automatisch vor Exploits und Datendiebstahl durch Schadsoftware.
Für manuelle (statische) Firewallregeln nutzen wir die Windows Firewall, welche bessere Kompatibilität mit IPv6 sowie Software von Drittanbietern bietet.


Q: Wie kann man die Firewall in der Internet Security 2013 beschreiben?

A: Cloud-basierte Firewall mit intelligenter Steuerung durch DeepGuard.
Für statische Firewallregeln nutzen wir die Funktionalität des Betriebssystems.


Q: Habe ich das richtig verstanden? Die F-Secure Firewall wird von der Microsoft Firewall ersetzt?

A: Nein, das ist nicht so einfach.
Es ist richtig, dass die Internet Security 2013 nicht mehr die F-Secure eigene, regelbasierte, Inbound Firewall beinhaltet. Dieser Teil der Firewall kann konfiguriert werden um den Zugriff auf bestimmte Ports oder Protokolle zu blocken.
Für diesen Zweck aktivieren wir die Windows Firewall und haben uns darauf konzentriert, zusätzliche Schutzmechanismen zu entwickeln.
Es ist wichtig zu verstehen, dass F-Secure nachwievor eigene Firewallfunktionen entwickelt und pflegt.
Allerdings basiert der Teil der Firewall, der bisher auf Microsofts Windows Filtering Platform aufgesetzt hat, jetzt auf der Windows Firewall.
Der Hauptunterschied ist im Grunde der, dass F-Secure keine eigene Benutzeroberfläche mehr bietet um Firewallregeln zu erstellen.
In der Regel ist dies auch nicht notwendig.


Q: Warum wurde die Firewall geändert? War die F-Secure eigene Firewall weniger sicher als die Windows Firewall?

Es gibt keine Anzeichen, die solche eine Behauptung unterstützen.
Inbound Port Filtering Firewalls sind sehr einfach:
Im Grunde blockieren sie den Zugriff auf ein Protokoll und einen Port, oder sie erlauben ihn.
Daher gibt es hier im Grunde keinen Unterschied.
Die Windows Firewall ist in einigen Punkten aber besser als die Firewall der Internet Security 2012:
- Besserer IPv6 Support
- Support für Windows Networking (HomeGroup, Direct Access) - ohne händisch Regeln zu erstellen
- Einfacher zu nutzen. Drittanbieter Software erstellt ggf. automatisch Firewallregeln in der Windows Firewall, wenn nötig. Mit der F-Secure Firewall bestand diese Option nicht.
- Kompatibilität: Drittanbieter testen ihre Produkte mit der Windows Firewall, oft jedoch nicht mit der F-Secure Firewall.
- Konfigurierbarkeit für Experten: Die Windows Firewall hat mehr Einstellungsmöglichkeiten als die F-Secure Firewall.

Allerdings fehlen der Windows Firewall auch wichtige Funktionen.
Daher haben wir wichtige Features entwickelt, die diese Funktionen bereitstellen.
Die Kombination der Windows Firewall und unserer zusätzlichen Features bringen eine deutlich höhere Sicherheit als nur eine Port Filtering Firewall:
- Intelligente Outbound Firewall mit Cloud Support
Deepguard erhält eine Benachrichtigung wenn eine Anwendung versucht, eine Verbindung aufzubauen.
Schadhafte und verdächtige Anwendungen wird somit der Internetzugriff versagt. Gleichzeitig ist die Anzahl der fälschlich blockierten Anwendungen extrem gering.
- Erkennung von Exploits
Das Web ist der häufigste Infektionsweg.
Inbound Firewalls wurden zum Standard in Zeiten des Netzwerkwurms. Windows XP SP2 (2004) hatte eine integrierte Firewall, welche standardmässig aktiviert war.
Dies war das Ende des Netzwerkwurms und anderer solcher "Push" Angriffe.
"Pull" Angriffe, wie Drive-By-Downloads die Exploit Kits nutzen, sind die heutige Bedrohung.
Die F-Secure Firewall in der Internet Security 2013 scannt den Web Datenverkehr mit Exploit Erkennungen und schützt den Computer somit vor den aktuellen Bedrohungen.
-Leak Prevention. Einige Schadprogramme versuchen Firewalls zu umgehen, indem sie z.B. Code in den Browserprozess injizieren. DeepGuard überwacht solche Aktivitäten und blockiert verdächtige Anwendungen und Aktionen, die die Firewall umgehen könnten.

Zusammenfassend: Die Windows Firewall ist eine solide Firewall für grundlegende Inbound Regeln.
Ihr Nachteil ist die fehlende Kontrolle über ausgehende Verbindungen sowie der Exploit Schutz.
Unsere Features erweitern die Windows Firewall und bieten maximalen Schutz bei einfacher Bedienung.


Q: Also hat sich die Bedrohungslandschaft verändert?

A: 2 Dinge haben sich in den letzten Jahren geändert:

Eines ist der technologische Wandel:
Eine Firewall ist Bestandteil fast jedes Betriebssystems.
Sie ist bereits seit mehr als 10 Jahren Bestandteil von Windows.
Rudimentäre Inbound Firewall Funktionen, wie das Blockieren eines offenen Ports, sind sehr einfach. Daher ergibt sich kaum ein Mehrwert für Nutzer, wenn diese Funktion durch zusätzliche Software ersetzt wird.
Allerdings bedeutet dies nicht, dass betriebssystemeigene Firewalls eine gute Kontrolle des anwendungsspeziefischen ausgehenden Datenverkehrs bieten oder gar schadhaften Datenverkehr erkennen.

Der zweite Punkt ist, das Netzwerkwürmer wie Blaster oder Sasser im Grunde ausgestorben sind.
Dafür gibt es viele Gründe.
Die Windows Firewall ist standardmässig eingeschaltet (seit XP SP2 in 2004).
Ein weiterer Grund ist die immer grössere Verbreitung von NAT um IPv4 möglichst lange nutzen zu können.
Microsofts Verbesserungen beim Patchen von Sicherheitslücken hat die Situation ebenfalls verbessert.
Die wohl wichtigste Änderung allerdings ist die Motivation der Angreifer:
Seit 2003 sind die meissten Angreifer hinter Geld, nicht Berühmtheit her.
Ein Netzwerkwurm der millionen PCs infiziert wird seinen Programmierer eher in das Gefängnis bringen als ihn reich zu machen.


Q: Warum sollte ich euer Produkt kaufen statt die Windows Firewall und ein kostenloses Anti-Virus (wie Microsofts Security Essentials) zu nutzen?

A: Eine Kombination der Windows Firewall und eines kostenlosen Anti-Virus Programms bieten die grundlegenden Bausteine einer Internet Security Suite.
Die Firewall Funktionalität der F-Secure Internet Security 2013 basiert auf der Windows Firewall, ist aber nicht darauf beschränkt.
Der Mehrwehrt unserer zusätzlichen Schutzmechanismen machen einen gewaltigen Unterschied.

 

 

 

Ich ergänze dies gern noch mit meiner persönlichen Sicht der Dinge:

 

Ich sehe das Thema "Firewall: Frag mich immer für jede Anwendung!" so:

Bis vor ungefähr 5 Jahren war das sicher eine nachvollziehbare und gute Idee für versierte Nutzer.
Damals mussten nicht alle Anwendungen raus.
Auch war die Bedrohungslage damals eine andere.

Ich sehe das heute wie folgt:
Im Grund muss heute (fast) jede Anwendung auf das Internet zugreifen können.
Anwendungen müssen aktualisiert werden. Updates holen.
Andernfalls sind sie anfällig, auch wenn sie keinen Zugriff auf das Internet haben.
Anwendungen, die ich installiere, will ich nutzen.
Wenn ich eine Anwendung verdächtig finde, installiere ich sie nicht...

Das stumpfe Nachfragen für alle Anwendungen ist einfach nicht mehr zeitgemäss.
Der Nutzer (ich) wird mit Abfragen bombardiert.
Irgendwann schleicht sich das ein, dass man pauschal auf "Ja" klickt. Dann klickt man auch mal falsch.
"Darf svchost.exe auf das Internet zugreifen?"
Diese Meldung will doch wirklich niemand sehen...
Sie stört bei dem, wofür ich den Computer angeschafft habe:
Arbeiten, spielen, mit Freunden/Familie in Kontakt sein, meine Urlaubsfotos zu sortieren oder anderes, was mir am Herzen liegt.

Mal abgesehen von den Problemen, die aufkommen, wenn ich auf "Nein" klicke...
Dann habe ich meinen Vater am Telefon "Der Computer ist kaputt".
Viel Stress und Frustration für alle, ohne einen Sicherheitsgewinn - im Gegenteil.

Warum kaufe ich eine Sicherheitslösung?
Damit mein System sicher ist.

Ich Vertraue dem Hersteller die Sicherheit meines Computers an.
Hunderte von Experten kümmern sich 24 Stunden am Tag um die Sicherheit meines Computers.
Ich vertraue, das diese Experten meinen PC schützen.

Genau das tun wir.

Es ist auch keine einfache "Whitelist", mit der wir arbeiten.

DeepGuard, und unser Trusted Cloud Service, haben erstklassige Informationen vorliegen.
Ein vereinfachtes Beispiel:
firefox.exe mit der Prüfsumme X ist eine sichere Anwendung und darf mit dem Internet kommunizieren.
Alles klar, wird zugelassen. Die Anwendung ist bekannt und sicher.
firefox.exe mit Prüfsumme Y ist nicht von Mozilla und verhält sich anders.
Das ist verdächtig -> Blockieren

Und so weiter...

Nur um es mit einigen Zahlen zu untermauern:
Unser Backend braucht ca. 30 Sekunden um neue Varianten bekannte Malwarefamilien zu erkennen.

Wird eine neue Variante einer bekannten Malwarefamilie ausgeführt - schützt DeepGuard sofort, auch wenn die Datei firefox.exe benannt ist.
Das Blockieren geschieht dann in Echtzeit - kein Warten auf Signaturen.

Bei unbekannter, neuer Malware, ist der Schutz von DeepGuard ebenfalls gewährleistet.
Hier bietet die DeepGuard Logik in Verbindung mit der Cloud einen hervorragenden Schutz und kann Malware blocken, die es noch nicht als Sample zu uns, oder anderen Herstellern, geschafft hat.

Auch hilft es zu wissen, welche Dateien "Clean" sind. Auch das weiss unsere Cloud.

Schaut doch mal bei AV-Test:
Malware gesamt, 2012: ca. 80 Millionen
Neue Malware, 2012: über 16 Millionen

Genau hierfür brauchen wir DeepGuard. Mit Signaturen ist das nicht zu packen.
DeepGuard, mit der Cloud, schützt mich.
Ich würde mir in dieser Situation selbst nicht zutrauen, immer die richtige Entscheidung zu treffen.
Ich vertraue DeepGuard und überlasse die Entscheidungen den Experten.


Wer aber dennoch für wirklich alles eine Abfrage benötigt, ist mit einer Internet Security Suite vielleicht nicht richtig beraten. Andere Lösungen, wie z.B. Business Lösungen, bieten i.d.R. die volle Konfigurierbarkeit für Administratoren.

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Advisor
grrrr
Beiträge: 13
Registriert: ‎15-06-2012

Betreff: Betreff: IS 2013 - besser als 2012?

na das nenne ich mal einen guten lösungsansatz, die support mitarbeiter besser schulen das sie ihren kunden ausführlich erklären können warum das produkt nicht mehr den gewohnten umfang und qualitätsstandard erfüllt.

way to go ihr genies. grrrr!!! :catsad:

Occasional Advisor
FSecureUserX
Beiträge: 5
Registriert: ‎08-06-2012

Betreff: IS 2013 - besser als 2012?

Zum Thema "Firewall: Frag mich immer für jede Anwendung!"

 

Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass der Adobe Reader wieder damit anfängt Updates zu installieren. Auch diverse andere Progrämchen nutzen die Gelegenheit um nach hause zu telefonieren und mich auf die neuesten Updates aufmerksam zu machen. Mit der Firewall konnte ich das ohne Probleme regeln in dem ich den Zugriff einfach abgewürgt habe. Mit anderen Worten: Manche Software, wie z. B. der Adobe-Junk-Reader, verdient einfach kein Internet!


Meine erste Vermutung war ein fehlerhaftes Update auf die 2013er Version. Nach Anruf bei der Hotline war ich doch etwas erstaunt, dass es die "Firewall" so nicht mehr gibt! Für die n00bs vielleicht ein guter Lösungsansatz - so wenig wie möglich fragen, hauptsache es läuft. Bei binär denkenden Wesen wie uns ist das allerdings der falsche Ansatz: Der Computer gehört mir! Nur die Anwendung, bei der ich die Gnade habe sie auf das Internet zugreifen zu lassen, darf das! Nur die Anwendung, welcher ich traue darf nach draußen! Nur die Anwendung, die mich nicht mit nervigen "Oh, wir haben ein neues  Update mit noch mehr Fehlfunktionen für unsere sowieso schon total überladene Bugware" belästigt, darf spazieren gehen! Dieses scheint wohl mit F-Secure IS 2013 nicht mehr möglich zu sein, insofern werde ich umsteigen. Mit der Windows-Firewall (bitte unbedingt berichtigen, wenn ich damit nicht richtig liege!!) ist immer Tag der offenen Tür. Nachdem ich spontan mal alle Regeln innerhalb dieser gelöscht habe, und hoffend auf eine Nachfrage bezüglich eines Zugriffes einer Anwendung ("oh bitte großer Admin, lass mich raus!!") gewartet habe, wurde ich schwer enttäuscht. Mein Browser funktioniert ohne ein Nachfragen, E-Mails gehen rein und raus, und ja - Update-Anfragen wohl auch!

 

Wenn ich schon so schön dran bin mit "Verbesserungsvorschlägen": Wenn ich mit der Rechten Maustaste auf das F-Secure Icon klicke und den oberen Eintrag "F-Secure" auswähle, dann möchte ich in das Programm "F-Secure" - und nicht auf die Webseite "F-Secure" - was soll ich den da...?

 

Ich würde ja auf F-Secure 2012 down-graden, allerdings funktioniert hier Opera nicht! Das Problem wird in Version 2013 behoben....

 

Trotzdem, für die letzten 5 Jahre seit dem ich F-Secure benutze, möchte ich mich bedanken. Die Software war wirklich top! Aber man kann wohl nicht immer zu den besten gehören. Dumm nur, dass meine Lizenzen erst im Jahr 2017 auslaufen.....

 

Occasional Advisor
FSecureUserX
Beiträge: 5
Registriert: ‎08-06-2012

Betreff: IS 2013 - besser als 2012?

Ha!! Alt-Installationsfile von Version 2011 gefunden!! Fein, fein!

 

Und so möchte eine Software ein Upgrade holen - UND ICH SAGE "NEEEEIN... DU MUSST DIR DEIN UPDATE ERST VERDIENEN".....  :catlol:

F-Secure, Product Expert
Stephan
Beiträge: 365
Registriert: ‎26-05-2011

Betreff: IS 2013 - besser als 2012?


FSecureUserX schrieb:

Ha!! Alt-Installationsfile von Version 2011 gefunden!! Fein, fein!

 

Und so möchte eine Software ein Upgrade holen - UND ICH SAGE "NEEEEIN... DU MUSST DIR DEIN UPDATE ERST VERDIENEN".....  :catlol:


Hallo,

 

Das ist leider nicht empfehlenswert.

Anwendungen, insbesondere wie der (im anderen Post) angesprochene Adobe Reader benötigen Updates.

Updates für alle installierten Anwendungen sind absolut notwendig um Sicherheitslücken zu schliessen.

Diese Sicherheitslücken sind eine der Haupt Einfallstore/Angriffspunkte.

 

Viele Grüsse,

Stephan

 

P.S.: z.B. im Adobe Reader gibt es die Möglichkeit Einstellungen für Updates zu treffen. Dies trifft auf eine Vielzahl von Anwendungen zu.

 

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Occasional Advisor
F-secure2007
Beiträge: 8
Registriert: ‎30-09-2012

Betreff: IS 2013 - besser als 2012?

Sehr geehrte Damen und Herren von F-Secure

 

Die neu erschiene Version F-Secure 2013 Internet Security ist in meinen Augen eine totale Frechheit, besonders die Firewall. Wenn die mir vorliegende Version Euer voller ernst sein soll, dann müssen wir ab demnächst wohl getrennte Wege gehen. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen und Ihnen widersprechen, da nach wie vor nicht jedes Programm eine Internetverbindung benötigt. Die meisten Programme senden so genannte Statistiken  der Nutzer nach Hause (George Orwell 1984 lässt grüßen) und auch nicht jedes Update ist wirklich sinnvoll. Außerdem möchte ich gerne selber entscheiden, wer was, wann und wie updaten darf, so wie es in den Versionen von 2007 – 2012 möglich war. Wer denkt sich so einen Blödsinn bloß aus? Auch halte ich die windowseigene Fierwall nicht gerade für sicher, weswegen ich selbige immer komplett deaktiviert hatte und durch F-Secure ersetzte.

 

Mit freundlichem Gruß

Michael

Advisor
Micha74
Beiträge: 22
Registriert: ‎25-11-2011

Betreff: IS 2013 - besser als 2012?


FSecureUserX schrieb:
Mit der Windows-Firewall (bitte unbedingt berichtigen, wenn ich damit nicht richtig liege!!) ist immer Tag der offenen Tür.

 

Hallo zusammen,

 

Also das Glaube ich eher nicht!

Gibt es dafür Fakten die darauf beruhen?

Also, ich bin eher ein "Fortgeschrittener Anfänger" was mit dem Thema Firewall und Ports zu tun hat, und darüber würde ich gerne was nachlesen wollen, ob an dem Gerücht was dran ist oder nicht!?

Habt ihr vielleicht ein paar Links oder so, wo über dieser Behauptung Diskutiert wird?

Weil ich lese nun des öfteren was über diese Behauptung, aber alles immer nur Vermutungen und keine richtigen Beweise.

 

Zumal habe ich eine Hardware Firewall, falls man diese so nennen darf?

Sie ist in meinem WLAN Router intregiert (Speedport W723V) und ich denke mal das diese, auch wenn es keine "richtige" Firewall in dem Sinne ist, um einiges besser ist als jede Softwarelösung!?

Von daher komme ich ganz gut mit der Windows Firewall aus + dem DeepGuard und dem Top Virenschutz von FIS.

 

Was meint ihr, weil wie gesagt ich bin eher ein Anfänger in diesem Bereich und verlasse mich auf die Empfehlung der anderen!

 

Viele Grüße

Michael

Frequent Visitor
nico
Beiträge: 2
Registriert: ‎30-09-2012

Betreff: IS 2013 - besser als 2012 besser als 2011?

Es wird immer schlimmer!

Letztes Jahr, als ich auf 2012 den upgrade gemacht hatte, hat schon das Häckchen gefehlt "Entscheidung merken".

Dieses Jahr fehlt die Anwendungssteuerung komplett. Ich habe viele Programme die gerne ungefragt ins internet gehen und diverse Tools nachladen bzw. installieren ohne nachzufragen. Bestes Beispiel hierfür PDFcreator. Installiert man diese mit Internetverbindung werden Tools mit installiert, welche man nicht möchte wie z.b. Browsertoolbar oder AVG-Virenscanner. Die kann man nicht einmal abwählen! Dafür war die Anwendungssteuerung ganz gut. Aber jetzt!. Da kann ich nichts mehr installieren ohne daß irgendwelche von den Softwarefirmen gut gemeinten tools mit installiert werden. Mein Computer wird durch diese Entscheidung immer mehr zugemüllt und langesamer.

Letztendlich bezahle ich für dieses Programm und möchte selber entscheiden was für mich gut ist und nicht. Sollte sich das nicht ändern werde ich meine Lizenzen nicht mehr verlängern und zu einem anderen Produkt wechseln.

Fsecure sollte hier eine Art "Profieinstellungen" einführen und die oben genannten Futures ermöglichen. AM BESTEN SOFORT DURCH EINEN UPDATE!!! Ansonsten hat F-secure keine Zukunft mehr auf meinen Rechnern.

Gib es eine Möglichkeit den 2013´er Mist zu deinstallieren und auf den Halbwegs brauchbaren 2012´er zurück zu wechseln?

 

Die Unternehmenspolitik ähnelt in etwa HTC. HTC kam bei den letzten Smartphones auf die idee, den Akku fest einzubauen und auf den MicroSD-Card zu verzichten, da man ja hierfür Online-Speicher bekommt. Was ist passiert? Der Erfolg ist weg, der Aktienkurs ist eingebrochen. Die Kunden wollen nicht bevormundet werden.

Accepted Solution [ by Stephan ]

Hallo zusammen,

 

Wir werden diesen Thread jetzt abschliessen.

 

Ich denke, alle Punkte wurden hier diskutiert und alle Betrachtungswinkel dargelegt.

 

Euer Feedback hat unser Produktmanagement erreicht und wird in Betracht gezogen.

 

Viele Grüsse,
Stephan

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